Wir in der DG HochN koordinieren ein lebendiges Netzwerk, in dem sich engagierte Hochschulangehörige statusgruppenübergreifend austauschen und Fach- und Erfahrungswissen miteinander teilen. Das zentrale Veranstaltungsformat unserer Netzwerkarbeit nennen wir „Hub“ (Englisch: insb. Knotenpunkt, Zentrum, Drehscheibe bzw. Umschlagsplatz).

Geben und Nehmen: Hubs nehmen die Expertise und Kreativität der Teilnehmenden auf und geben Orientierung und Energie

Hub bedeutet Dreh- und Angelpunkt sowie zentraler Umschlagplatz.

Emergenz: In Hubs wird der Rahmen dafür geschaffen, dass ko-kreativ Neues entstehen kann.
Mit unseren Hubs schaffen wir Räume für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit zu Nachhaltigkeit an Hochschulen. Unsere DG HochN Hubs sind immer interaktiv, können ansonsten aber ganz unterschiedlich organisiert sein. Sie finden
- online oder in Präsenz statt,
- einmalig oder wiederkehrend,
- fokussiert auf Impulsvorträge oder auf offenen Austausch,
- als lose Zusammenkunft oder als feste Arbeitsgruppe.
Um Orientierung zu geben, setzen Hubs vielfältige inhaltliche und methodische Impulse zu allen Themen der Nachhaltigkeit an Hochschulen. Neben Fachbeiträgen von ExpertInnen bieten Hubs vor allem die Möglichkeit eines offenen Wissensaustauschs, indem gezielt Fragen gestellt und von den Erfahrungen und Einschätzungen anderer Teilnehmender profitiert wird.
Je nach Funktion eines Hubs wird dieser Modus erweitert bzw. stärker ergebnisorientiert umgesetzt. So kann einmal die eher politische Abstimmung und Erarbeitung von Positionspapieren im Vordergrund stehen. Ein andermal können Best Practices oder die ko-kreative Erarbeitung ganz neuer Konzepte und Perspektiven in den Fokus rücken.
Zentrale Ergebnisse aus den Hubs werden meist im DG HochN-Wiki gesichert und öffentlich zur Verfügung gestellt. So entsteht ein dauerhafter und kollaborativ wachsender Wissensspeicher.
Um zu energetisieren und Motivation zu schaffen, sollen unsere Hubs zudem einen „Lagerfeuer-Charakter“ haben: Gleichgesinnte berichten einander von Herausforderungen und freuen sich gemeinsam über Erfolge.
| Wissen vermitteln | Möglichkeiten finden | Dialog vertiefen | Verbindungen herstellen | Virtuell eintauchen |
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Mit dem Angebot der Hubs möchten wir als DG Hoch N eine facilitierende Rolle einnehmen, um nachhaltige Transformation zu ermöglichen. Das bedeutet, Raum zu bieten, in dem gleichzeitig Selbstwirksamkeit entfaltet werden kann und ein stärkendes Gemeinschaftsgefühl entsteht. Interessen von Individuum und Gruppe sollen so in Balance gebracht und ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt werden. Daneben ermöglicht die Methode eine Öffnung und Akzeptanz für neue Möglichkeiten.
Thematisch lassen sich die Hubs meist grob einer der folgenden Arten zuordnen:
- Hub-Reihen zu den DG HochN Handlungsfeldern
- Einzelne Hubs zu aktuellen Fragestellungen im Rahmen der Drittmittelprojekte
- Hubs mit KooperationspartnerInnen, z.B. VdK, HRK, Forum Hochschule, regionale und internationale Netzwerke
- Policy Hubs mit LändervertreterInnen
Um einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen, finden die Hubs meistens online statt und dauern rund 60 bis 90 Minuten. Aus dem gleichen Grund stehen die Hubs meistens auch Nichtvereinsmitgliedern offen. Etwa einmal im Quartal veranstalten wir als DG HochN derzeit Präsenzhubs, die zeitlich und methodisch andere Freiräume bieten.
Generell können alle Mitglieder der DG HochN Hubs initiieren und moderieren. Häufig kommen Hubs dadurch zustande, dass Mitglieder mit konkreten Fragestellungen an die Geschäftsstelle oder den Vorstand herantreten oder aber von eigenen Projekten und Ansätzen berichten, die für die gesamte Community von Interesse sind. In der Praxis werden die meisten Hub-Reihen dann von Mitgliedern des Vorstands, der Geschäftsstelle oder unserer Drittmittelprojekte geleitet – meist gemeinsam mit besonders engagierten Vereinsmitgliedern und oft ergänzt durch weitere Engagierte aus der Nachhaltigkeits-Community. Hubs sind damit auch Kontakt- und Energieorte, an denen Menschen sich weitgehend selbstorganisiert innerhalb eines thematischen Rahmens treffen können, um die für sie relevanten Nachhaltigkeitsthemen voranzubringen.
Hubs ergänzen die Konferenz- und Workshopbühnen des Hochschulsystems um eine ergebnisoffenere Variante ko-kreativer Begegnungen von engagierten Menschen über alle Statusgrenzen hinweg.
Die Schritte bis zum Austausch mit der Community
| Idee | Wenden Sie sich an uns, wenn Sie eine Idee für einen virtuellen Hub haben. Den virtuellen Raum und ko-kreative Online-Tools kann Ihnen die DG HochN zur Verfügung stellen. Die Gesamtmoderation sowie ggf. die Moderation von Breakout-Sessions übernehmen Sie, sofern Sie uns nicht um Unterstützung bitten. Kontaktmöglichkeiten zu themenspezifischen Ansprechpersonen finden Sie zum Beispiel im Willkommenspaket. Allgemein können Sie sich aber immer Kontakt][at]dg-hochn[dot]de wenden. |
| Organisation | Sie legen Datum, Zeit und Ort fest, kümmern sich um einen inhaltlichen Input sowie um Moderator:innen und sprechen dies mit uns ab. Die Gesamtmoderation sowie ggf. die Moderation von Kleingruppen übernehmen Sie, sofern Sie uns nicht um Unterstützung bitten. Die DG HochN unterstützt personell, sofern dies in Schritt 1 vereinbart wurde. |
| Einladung | Die DG HochN wirbt für Ihren virtuellen Hub über Homepage und Newsletter und lädt für Sie auf Wunsch gerne alle DG HochN-Mitglieder per E-Mail ein. Teilnehmen an dem Hub können auch Nicht-Mitglieder. Sie verfassen einen kurzen Ankündigungstext und senden diesen an die Geschäftsstelle. |
| Durchführung und Protokoll | Sie protokollieren während des virtuellen Hubs und ggf. im Anschluss die Ergebnisse in unserem gemeinsamen Format, um das gemeinsam erarbeitete Wissen zu sichern. Auf Wunsch können wir Unterstützung bei der Wissenssicherung anbieten. Die Ergebnisse werden über das HOCH-N Wiki online für eine breite Öffentlichkeit bereitgestellt. Auf Wunsch können Inhalte und Ergebnisse auch nur mit den Teilnehmenden über die DG-HochN-Nextcloud geteilt werden. |
- Hub-Reihe zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Hub-Reihe INNO4BNE
- DG HochN-Hub-Reihe der Ländervertretungen, auch Policy-Hub genannt
- Hub-Reihe der Regionalen Netzwerke
- Rektorate-Hub: Austausch und Kollegiale Beratung von Rektoraten und Präsidien
Hub-Reihe zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Veranstaltungen der DG HochN zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung adressieren den wachsenden Bedarf von Hochschulen, ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten systematisch, transparent und vergleichbar zu kommunizieren. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: Berichterstattung ist mehr als Dokumentation – sie macht Fortschritte sichtbar, schafft Orientierung und stärkt die interne wie externe Anschlussfähigkeit. So wird Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einem Hebel, der Organisationsentwicklung, Steuerung, Kommunikation und Monitoring in einem integrierten Prozess zusammenführt.
Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen
Die Veranstaltungsformate griffen 2025 unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf, darunter:Wesentlichkeitsanalyse und NachhaltigkeitsstrategiePartizipation und Governance-StrukturenStandards und Rahmenwerke zur Berichterstattung im deutschsprachigen RaumFrameworks und Tools zur Berichterstattung auf der internationalen EbenePraxiseinblicke aus der AnwendungDurch diese Bandbreite konnten sowohl Einsteiger:innen als auch erfahrene Akteur:innen gezielt angesprochen werden.
Ein Highlight aus der Hub-Reihe
Der Hub zur Wesentlichkeitsanalyse beleuchtete Hochschulen als Motor des Wandels. Im Fokus stand die Wesentlichkeitsanalyse als zentrales Instrument, um prioritäre Handlungsfelder für eine Nachhaltigkeitsstrategie zu bestimmen und daraus passgenaue Maßnahmen abzuleiten. Anhand von Praxisbeispielen wurden Vorgehen und Kriterien der Themenauswahl diskutiert – ebenso wie die Frage, wie Stakeholder strukturiert einbezogen werden, um tragfähige und anschlussfähige Ergebnisse zu erzielen.
Die Hub-Reihe in Zahlen
Vier online Schwerpunktveranstaltungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattunginsgesamt
mehr als 200 Teilnehmende
100 % der Formate mit interaktivenElementen
Hub-Reihe „Innovative Lehrformate für BNE“ (INNO4BNE)
D ie laufende Hub-Reihe Innovative Lehrformate für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung), kurz INNO4BNE, verfolgt das Ziel, Lehrende und andere Akteur:innen hochschulübergreifend und interdisziplinär zusammenzubringen. Der Hub wird geleitet von den Vereinsmitgliedern Prof. Dr. Klaus Fischer (Hochschule Kaiserslautern) und Marina Schmitz (IEDC-Bled School of Management).
Im Fokus stehen der Austausch zu innovativen Lehrformaten für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die gemeinsame Weiterentwicklung von Materialien und Konzepten sowie die Unterstützung hochschulübergreifender Kooperationen. Das Netzwerk wurde zeitweilig von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre (StIL) als gleichnamiges Drittmittelprojekt INNO4BNE gefördert. Das Projekt lief über einen Zeitraum von zwei Jahren, vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2025.
Durch die Förderung konnte das INNO4BNE-Netzwerk stark wachsen. Daria Humburg betreute in dieser Zeit die Netzwerkaktivitäten seitens der DG HochN, organisierte zwei Präsenzhubs und koordinierte die themenspezifische Arbeit im DG HochN-Wiki, um Hubs zu dokumentieren und Lehrmaterialien zu sammeln. Zudem beteiligte sie sich an der Organisation einer Fachkonferenz zu interdisziplinärer BNE 2024 und gab hierzu auch einen Konferenzband heraus:
Zum Weiterlesen:
Highlights aus der Hub-Reihe
Hub: BNE-Zertifikate im April 2025
Zielgruppe: Beauftragte für Nachhaltigkeit oder BNE, Hochschuldidaktische Zentren, Hochschullehrende
Format: Digitaler Hub
Kurzbeschreibung: In diesem Hub wurden von Leonie Bellina (Universität Tübingen) die Ergebnisse des Workshops zu Nachhaltigkeits-Zertifikaten beim INNO4BNE-Netzwerktreffen vorgestellt. Zudem wurden gemeinsam mit Dr. Patrick Hintze (Uni Duisburg-Essen) und Daria Humburg (DG HochN) die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung hin zu einer bundesweiten Ressource für alle, die Nachhaltigkeits-Zertifikate entwickeln und umsetzen (wollen), aufgezeigt.
Gründung neuer Arbeitsgruppen
Aus den Netzwerktreffen und Hub-Aktivitäten ging u. a. eine Arbeitsgruppe zu (B)NE-Zertifikaten für Studierende und Lehrende hervor. Diese Gruppe arbeitet aktuell an einem Positionspapier für BNE-Zertifikate.
Präsenzveranstaltungen
Da die monatliche Hub-Reihe rein virtuell stattfindet hat das Netzwerk insbesondere von der Förderung im Rahmen der INNO4BNE-Projektförderung profitiert, die zwei Netzwerktreffen in Präsenz ermöglichte: 2023 in Hamburg und 2024 in Leipzig. Darüber hinaus wurde im September 2025 ein weiteres Präsenztreffen in Kollaboration mit der Universität Vechta und dem Projekt Senatra durchgeführt.
Die Netzwerktreffen haben Räume für intensiven Austausch, kollegiale Unterstützung und konkrete Zusammenarbeit geschaffen. Workshops, Expert:innenbeiträge und Thementische machten innovative BNE-Lehransätze unmittelbar anschlussfähig für die eigene Praxis und stärkten die community-basierte Weiterentwicklung von Formaten.
Die Hub-Reihe in Zahlen des Jahres 2025
- 15 dokumentierte Hub-Treffen und Materialien im DG HochN-Wiki
- Wachstum von rund 230 auf über 260 Beteiligte im Netzwerkverteiler
- Rund 15-30 Teilnehmende pro Hub-Treffen
DG HochN-Hub-Reihe der Ländervertretungen, auch Policy-Hub genannt
Die Hub-Reihe dient primär dem Austausch der jeweils für Nachhaltigkeit zuständigen Personen in den Wissenschaftsministerien der Bundesländer untereinander und wird von Prof. Dr. Ingrid Hemmer, Vorstandsmitglied der DG HochN, begleitet. Der Austausch wird bei allen Hubs der Reihe durch Impulsvorträge zu unterschiedlichen Themen angeregt, welche für diese Zielgruppe interessant sind. Good Practice Beispiele aus einem Bundesland, z. B. für ministerielle Maßnahmen, um Nachhaltigkeit an Hochschulen zu fördern, können Vertreter:innen anderer Bundesländer motivieren und unterstützen, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen.
Zielgruppe
Neben den für Nachhaltigkeit Zuständigen in den Wissenschaftsministerien nehmen wenige ausgewählte Vertreter:innen von Hochschulen teil. Seit 2025 sind Vertretungen des Forums Hochschule sowie der HRK am Hub beteiligt.
Format
Die Hubs sind nicht öffentlich, um den kooperativen Charakter der Veranstaltung zu wahren und den internen Austausch zwischen den Ländervertretungen zu erleichtern. Es erfolgt jeweils eine persönliche Einladung und die Versendung eines Protokolls, damit auch diejenigen, die einmal nicht teilnehmen können, informiert bleiben.
Highlights aus der Hub-Reihe
Die Hub-Reihe läuft bereits seit 2020. Es zeigt sich eine hohe Konstanz bei der Teilnahme. Falls ein personeller Wechsel in den Bundesländern stattfindet, sorgen die bisherigen Teilnehmer:innen im Regelfall für eine Übergabe an ihre Nachfolger:innen. Hieraus lässt sich auch eine gewisse Wertschätzung dieses Formates ableiten, denn die Teilnehmenden haben in ihrem Arbeitsalltag kaum Gelegenheiten sich in einer solchen Konstellation untereinander auszutauschen. Ein Highlight war die Durchführung und Präsentation der Ergebnisse einer kleinen, durch die Teilnehmenden selbst angeregten Umfrage unter den Ländervertretungen über die Verankerung von Nachhaltigkeit in den Wissenschaftsministerien und im Hochschulbereich der jeweiligen Bundesländer im Februar 2025.
Hub-Reihe in Zahlen
Im Jahr 2025 fanden drei online Hubs statt: im Februar, im Juli und im Oktober 2025. Die Teilnehmerzahl liegt meistens zwischen zwölf und zwanzig Personen.
Hub-Reihe der Regionalen Netzwerke
Die Hub-Reihe dient dazu, die in Deutschland in den letzten Jahren vermehrt in den Bundesländern gegründeten regionalen hochschulbezogenen Netzwerke in Austausch miteinander zu bringen. In einigen Bundesländern existieren auch mehrere solcher Netzwerke. Im Hub werden vor allem durch die jeweiligen Netzwerkkoordinator:innen gemeinsame Herausforderungen diskutiert und nach Lösungsansätzen gesucht. In den Ländern erstellte Materialien, z. B. zu BNE in der Hochschullehre, sollen für alle sichtbar und zugänglich sein. In diesem Zusammenhang wird auch die mögliche Rolle der DG HochN reflektiert, Übersichten über die vorhandenen Netzwerke und Materialien zu erstellen. Der Hub wird von Seiten der DG HochN durch Prof. Dr. Ingrid Hemmer betreut.
Zielgruppe
Zielgruppe sind primär die Koordinator:innen der einzelnen regionalen Netzwerke.
Format
Die Hubs sind nicht öffentlich, um Diskussionen und Austausch zielgerichtet zu ermöglichen. Es erfolgt eine Einladung über einen speziellen Verteiler, über den auch das Protokoll versendet wird. Die Bedarfe der Teilnehmenden bestimmen die Inhalte der Hubs.
Highlights aus der Hub-Reihe
Highlights waren der erste Hub im Sommer 2025, in dem Kurzvorstellungen der inzwischen zahlreichen regionalen Netzwerke erfolgten sowie eine daraus abgeleitete Übersicht. Diese umfasste Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich ihrer (Mitglieder-)Strukturen, der jeweils adressierten Hochschularten, der konkreten Tätigkeitsfelder, spezifischer Herausforderungen und vorhandener Materialien.
Zudem wurde 2025 eine gemeinsame Tagung geplant, welche im März 2026 unter dem Motto „Brücken bauen – Netzwerke stärken: Regionale Hochschulnetzwerke als Motor nachhaltiger Entwicklung“ in Berlin stattfand. Ausgerichtet wurde die Tagung durch Mitglieder des Forums Hochschule der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (NP BNE) in Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der DG HochN sowie dem netzwerk n e.V. unter Federführung von Prof. Dr. Mandy Singer-Brodowski.
Hub-Reihe in Zahlen
Die Hub-Reihe existierte bereits in den ersten Jahren nach der Gründung der DG HochN, wurde aber zwischenzeitlich eingestellt und dann im Jahre 2025 mit zwei online Hubs im Juli und Oktober wieder aufgenommen. Die Teilnehmendenzahl lag bei ca. 30 Personen.
Rektorate-Hub: Austausch und Kollegiale Beratung von Rektoraten und Präsidien
Mit dem Rektorate-Hub ergänzen wir als DG HochN seit 2022 unsere interaktiven Netzwerkformate.
Zielgruppe und Zweck
Wir bieten mit dieser online durchgeführten Hub-Reihe einen vertraulichen Austauschraum für Mitglieder von Rektoraten und Präsidien an, die Nachhaltigkeit als strategisches Handlungsfeld gestalten und die damit verbundenen Herausforderungen gemeinsam reflektieren möchten.
Ausrichtung
Im Mittelpunkt steht der kollegiale Austausch auf Augenhöhe, jeweils zu einem vorab definierten Oberthema. Im Jahr 2025 wurden drei solcher Themen behandelt: Die Aktivierung von Studierenden für Nachhaltigkeitsthemen, Strategien zur Klimaanpassung sowie die nachhaltigkeitsbezogene Kommunikation zwischen Hochschulleitung und operativer Ebene.
In Ergänzung zum bestehenden Hub-Angebot verzichten die meisten Rektorate-Hubs bewusst auf vorbereitete Vorträge oder Präsentationen. Lediglich für sehr spezifische Themen werden ergänzend Expert:innen oder relevante Stakeholder eingeladen, etwa aus dem Hochschulforum Digitalisierung, um fundierte Diskussionen im Hub zu ermöglichen. Stattdessen bringen die Teilnehmenden üblicherweise aktuelle, zum Oberthema passende Fragestellungen, Erfahrungen und Herausforderungen aus ihrer Hochschulpraxis ein.
Format
Ein typischer Rektorate-Hub umfasst eine kurze Einführung und Rahmensetzung, eine Vorstellungsrunde mit aktuellen Anliegen der Teilnehmenden, eine gemeinsame Bearbeitung ausgewählter Fragen oder Fälle sowie einen abschließenden Ausblick. Die Veranstaltungen dauern in der Regel 75 Minuten.
Zur Bearbeitung der inhaltlichen Fragen wird in der Regel eine kompakte Form der kollegialen Beratung angewendet, um einen fokussierten und produktiven Austausch zu ermöglichen. Aus den eingebrachten Anliegen wird ein Fall oder eine Fragestellung ausgewählt, die exemplarisch vertieft bearbeitet wird. Die Teilnehmenden bringen dazu ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen ein und entwickeln gemeinsam Handlungsoptionen. So erhält die ratsuchende Person konkrete Anregungen für ihr Anliegen, während die übrigen Teilnehmenden wertvolle Einblicke in Strategien, Zielkonflikte und Lösungsansätze an anderen Hochschulen gewinnen. Oftmals entstehen so übertragbare Lösungsansätze mit einer unmittelbaren Orientierung an tatsächlichen Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen.
Mehrwert der Hub-Reihe
Das Format stärkt Vertrauen, Vernetzung und ermöglicht die gemeinsame Nutzung der innerhalb der Gruppe vorhandenen Expertise.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen zudem, dass gerade spontane Beiträge einen besonderen Mehrwert schaffen. Sie machen praktische Erfahrungen, Entscheidungslogiken und Umsetzungsherausforderungen sichtbar, die in formalen Präsentationen oft verborgen bleiben.
Organisation
Geleitet wird der Hub von DG HochN-Geschäftsführer Dr. Bror Giesenbauer. Bis Mai 2026 fanden bereits 23 Hubs mit jeweils sechs bis zwanzig Teilnehmenden statt.
Die aktuellen Hub-Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Im DG HochN-Wiki dokumentieren wir die meisten Hubs, in der Regel mit Präsentationsfolien und weiterführenden Links. Teilweise werden einige Inhalte und Ergebnisse mit den Teilnehmenden über die DG HochN-Nextcloud geteilt.





